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Das Bilderbuch über Demenz

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Artikel in der Neuen Presse vom 29.11.2023

Reichelsheim (hh). »Hey Opa, was hast du dir dabei gedacht? Warum hast du die Schuhe in den Kühlschrank gebracht?«, singt Melanie Ruhrmann-Petri unter Gitarrenbegleitung eine eingängige Melodie. Dahinter tanzt eine Puppe mit schwarzem Hut: Herr Alzheimer.

Opa findet den Weg zum Bäcker nicht mehr und muss abgeholt werden. Genauso wie Simon vom Kindergarten. Er bekleckert sich fortwährend und verlegt alle möglichen Sachen. Simon ist irritiert, genauso wie die 15 Kinder im Dorn-Assenheimer Pfarrheim.

Die Autorin greift zum Buch, und die Kinder erleben innige, freudige, auch lustige Momente.

Schnell wird klar, es geht um die Krankheit Demenz, thematisiert in Ruhrmann-Petris

Bilderbuch »Simon, das Baby und der Herr Alzheimer«.

 

Gefühle werden nie dement

Die Geschichte handelt vom kleinen Simon, Baby Leni, dem Herrn Alzheimer und Opa, dem diese Krankheit diagnostiziert wird. In dem Maße, in dem Baby Leni Neues erlernt, verlernt Opa viele Dinge. Der Opa ist nicht mehr der Opa selbst. Simon realisiert das, kann es aber nicht erklären. Hier kommt der Herr Alzheimer ins Spiel. Mutter sagt, der klaut dem Opa Sachen im Kopf. Der kleine Mann ist das Scharnier zwischen Simon und Opa, deren Beziehung immer inniger wird. Und alle realisieren, dass Gefühle und Liebe nie dement werden.

Für die Autorin ist es ein Herzensprojekt. Sie arbeitet als Musikgeragogin, begleitet Demenzpatienten therapeutisch mit Musik im Verlauf ihrer Krankheit. Auch ihre beiden Kinder seien immer an ihrer Arbeit interessiert. Hier knüpft die Idee für das Buch an. Eine berührende Geschichte, begeisternde Illustrationen, ein Mutmacher und Gesprächsanreger, der das ernste Thema altersgerecht vermittelt.

Der zweifachen Mutter merkt man die Leidenschaft an, mit der sie die Krankheit im häuslichen Umfeld begleitet. »Ein Bilderbuch ist auch identitätsstiftend«, erläutert sie,

»Geborgenheit und Liebe eingepackt in zwei Buchdeckel«. Eltern wie Kinder dürfen sich auf weitere Projekte freuen. Psychische Krankheiten waren für Kinder lange nicht greifbar, das Buch nimmt ihnen die Angst davor und hilft den Eltern, ihre Kids besser darauf vorzubereiten.

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